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IWM-Direktorin leitet Jury beim KI-Schulpreis

© aimNico Kurth
Preisverleihung auf einer Bühne: Eine Gruppe von acht Personen präsentiert Urkunden und einen symbolischen Scheck über 40.000 Euro. Rechts im Bild steht ein humanoider Roboter. Die Szene ist in blaues Bühnenlicht getaucht und dokumentiert die Auszeichnung eines Projektteams

19.1.2026

Preisverleihung würdigt zukunftsweisende Konzepte für KI in Schulen

Auf dem Bildungscampus Heilbronn wurden am 16. Januar die Preisträger des bundesweiten KI-Schulpreises ausgezeichnet. Das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) war dabei prominent vertreten: Direktorin Prof. Dr. Ulrike Cress stand der Jury vor und begleitete die Auswahl.

Insgesamt hatten sich 191 Schulen aus ganz Deutschland beworben. Prämiert wurden Konzepte, die KI nicht als Einzelanwendung verstehen, sondern als Bestandteil einer langfristig angelegten Schulentwicklung – etwa im Unterricht, in der Schulorganisation oder in der Qualifizierung von Lehrkräften.

In der Juryarbeit lag ein besonderer Fokus auf klaren Verantwortungsstrukturen, fachlicher Koordination sowie auf Prozessen der Erprobung, Evaluation und Weitergabe von Erfahrungen. In ihrer Laudatio hob Prof. Cress hervor, dass erfolgreiche KI-Integration dort gelinge, wo Schulen ein eigenes, konsistentes Modell verfolgen und Entwicklung systematisch gestalten.

Der KI-Schulpreis wird von Deutschland – Land der Ideen initiiert und von der Deutschen Telekom Stiftung sowie der Dieter Schwarz Stiftung gefördert. Ziel des Wettbewerbs ist es, Beispiele guter Praxis sichtbar zu machen und Impulse für die Weiterentwicklung schulischer Bildung im Umgang mit KI zu geben.


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