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Multimediales Lernen: Bildung durch Bilder

Comic in Schwarz-Weiß: Vater und Sohn
@ Erich Ohser/BERLINER ILLUSTRIERTE ZEITUNG

3.2.2026

Wie Bilder wirken – und warum sie für Lernprozesse unverzichtbar sind

Bilder leiten Aufmerksamkeit, erzeugen Emotionen und strukturieren Wissen. Doch wann unterstützen sie das Verstehen – und wann führen sie in die Irre? Mit dieser Frage befasst sich ein Beitrag des Leibniz-Magazins, in dem Prof. Dr. Markus Huff, Leiter der IWM-Arbeitsgruppe Wahrnehmung und Handlung, Einblicke in seine Forschung gibt.

Der Psychologe berichtet, welche Rolle visuelle Darstellungen für Lernprozesse spielen – insbesondere in digitalen Lernumgebungen. Dabei zeigt Huffs Forschung: Bilder sind weit mehr als schmückendes Beiwerk. Sie beeinflussen, wie wir Informationen aufnehmen, interpretieren und behalten. Dabei kommt es entscheidend darauf an, wie gut Bild und Text aufeinander abgestimmt sind – und wie aktiv sich Lernende mit dem Gesehenen auseinandersetzen.

Bilder bewusst nutzen: Mit visuellen Medien nachhaltiges Lernen unterstützen

Markus Huff plädiert für einen bewussten Umgang mit Bildern in Bildungsmedien: „Die besten Lerneffekte erzielen wir, wenn Bilder nicht nur oberflächlich konsumiert, sondern im wahrsten Sinne des Wortes durchdacht werden.“ Genau hier setzt auch die Forschung am IWM an: Sie untersucht, wie multimediales Lernen gestaltet sein muss, um nachhaltige Bildungsprozesse zu unterstützen – evidenzbasiert, nutzernah und mit Blick auf den digitalen Wandel.

Zum Beitrag im Leibniz-Magazin:
Bildung durch Bilder? Wie können Bilder helfen, komplexe Sachverhalte zu verstehen? Der Psychologe Markus Huff untersucht es. (Interview)


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