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CREA-Workshop am IWM

CREA-Workshop Symposium am IWM

8.1.2026

Interdisziplinärer Dialog über Lernen im Museum

Wie lernen Menschen im Museum – und wie lässt sich dieses Lernen erforschen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich ein zweitägiger Workshop, der am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen stattfand. CREA steht für Crossroads of Research and Experience of Art und bringt Forschende sowie Museumspraktiker*innen zusammen, um das Erleben von Kunst und kulturellen Räumen aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.


Crossroads of Research and Experience of Art (CREA)


Ziel des Formats ist es, einen gemeinsamen Denkraum zu schaffen für Gruppen, die zwar ein ähnliches Erkenntnisinteresse teilen, sich im Arbeitsalltag jedoch selten begegnen. Initiiert wurde der Workshop von Gemma Schino aus der IWM-Arbeitsgruppe Ästhetik und Lernen. Im Mittelpunkt standen grundlegende Fragen: Welche Rolle spielen Museen für Lernprozesse? Wie entstehen vertiefte Formen des Betrachtens („Slow Looking“)? Und wie können Museen Exploration und „Deep Learning“ unterstützen?


Neben theoretischen Diskussionen arbeiteten die Teilnehmenden auch praktisch: In Kleingruppen entwickelten sie eigene Definitionen von Lernen im Museum und entwarfen Forschungsdesigns – von der Fragestellung bis zur methodischen Umsetzung. Der komprimierte Arbeitsprozess führte zu intensiven Diskussionen, neuen Ideen und ersten Ansätzen für zukünftige Kooperationen.


Langfristig sollen die im Workshop gewonnenen Erkenntnisse in Leitlinien und praxisnahe Werkzeuge münden, die die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Kulturinstitutionen erleichtern.


Eine Fortsetzung der CREA-Reihe ist bereits geplant: Die nächste Ausgabe wird in einer Londoner Kunstgalerie stattfinden.

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