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13.1.2026
Christoph M. Schmidt wird Leibniz-Präsident
Die Mitgliederversammlung der Leibniz-Gemeinschaft hat Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph M. Schmidt zu ihrem achten Präsidenten gewählt. Die vierjährige Amtszeit beginnt am 1. Juli 2026. Der Wirtschaftsforscher folgt auf Prof. Dr. Martina Brockmeier und bringt eine beeindruckende Vita mit – von der Promotion in Princeton bis zur Leitung des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen. Seine Vision: Die bundesweit 96 Leibniz-Institute als starke Partner für Schlüsseltechnologien und gesellschaftlichen Fortschritt positionieren und Wissenschaft noch sichtbarer machen.
„Die Wahl zum Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft ist für mich eine große Ehre. Die Stärke der Leibniz-Institute, Exzellenz in der Forschung mit direkter Relevanz für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu verbinden, will ich in meiner neuen Rolle noch deutlicher zur Geltung bringen“, so Schmidt.
Der designierte Präsident der Leibniz-Gemeinschaft kündigte an, das Forschungsnetzwerk gemeinsam mit seinem Führungsteam als verlässlichen Partner für Innovationen und Schlüsseltechnologien weiterentwickeln zu wollen. Zugleich unterstrich er die Bedeutung einer stärkeren Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse an die Öffentlichkeit, die er als Voraussetzung für gesellschaftlichen Fortschritt bezeichnete. Wissenschaft müsse nicht nur Wissen schaffen, sondern auch Orientierung bieten und Impulse für die Zukunft geben, so der künftige Amtsinhaber.
Neben Schmidt wurden drei neue Mitglieder in den Vorstand gewählt:
Gemeinsam mit den bisherigen Mitgliedern Prof. Dr. Sebastian Lentz und Dr. Martin Mittelbach bilden sie das sechsköpfige Führungsteam der Leibniz-Gemeinschaft.