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28.4.2026
Prof. Dr. Ulrike Cress nimmt an Bildungsreise nach Kanada teil
Wie können Daten dazu beitragen, Schulen gezielter weiterzuentwickeln, Unterricht zu verbessern und Schüler*innen individueller zu fördern? Mit dieser Frage befasst sich eine Bildungsreise nach Alberta/Kanada, an der auch Prof. Dr. Ulrike Cress, Direktorin des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM), teilnimmt. Die Reise vom 26. April bis 2. Mai 2026 wurde von der Deutschen Telekom Stiftung und der Wübben Stiftung Bildung initiiert.
Gemeinsam mit Vertreter*innen aus Bildungsministerien mehrerer Bundesländer, dem Bundesbildungsministerium, der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz (SWK) sowie weiteren Bildungsakteur*innen informiert sich Cress vor Ort über datengestützte Qualitätsentwicklung im kanadischen Bildungssystem. Auf dem Programm stehen unter anderem Gespräche mit dem Bildungsminister von Alberta, Demetrios Nicolaides, mit Schulbehörden sowie Besuche an Schulen und Universitäten. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Datennutzung in Bildungsverwaltung, Ressourcensteuerung, Unterrichtsentwicklung, individueller Förderung und Lehrkräftebildung.
Kanada nutzt schulische Daten seit mehreren Jahrzehnten systematisch über verschiedene Ebenen des Bildungssystems hinweg. Die Provinz Alberta gilt dabei als besonders leistungsstarkes Bildungssystem. Ziel der Reise ist es, Impulse zu gewinnen, wie datengestützte Schul- und Unterrichtsentwicklung auch in Deutschland evidenzbasiert und lernförderlich gestaltet werden kann. Prof. Cress bringt in die Delegation ihre wissenschaftliche Expertise zu digitalem Lernen, Wissensprozessen und Bildungsinnovation ein.